Endlich online: die Videodoku vom Projekt

Endlich ist die Videodoku unseres Projektes „Orchester 3.0“ online. Ihr findet sie auf dem Youtube-Channel der Elbphilharmonie. Viel Spaß beim Gucken!

Ansonsten geht damit dieser Projektblog in den wohlverdienten Ruhestand. Toll, dass ihr mitgemacht habt. Vielen Dank dafür. Hoffentlich auf ein Wiedersehen bei einem der vielen fantastischen Jugendorchester oder ganz einfach in der Laeiszhalle.

Darf ich vorstellen, ein weiteres Künstlerkollektiv der Ausstellung in der Laeiszhalle:

„WE ARE VISUAL“ (.WAV)

Marc Einsiedel / Felix Jung / Brent Dahl

Ihre Kunst beschreiben sie so:

„auf das bedürfnis der aneignung folgt die auseinandersetzung

mit dem umfeld des ortes. wir nehmen material oder einen ort

in einer besonderheit war, die sich für uns aus einer subjektiven auffälligkeit

zu seinem umfeld ergibt. wir versuchen in den ort einzutauchen,

ihn zu erleben, um dann mit dem prozess vom hinzufügen,

zweckentfremdeten, recyceltem material etwas auszuarbeiten mit dem

wir in vergessenheit geratenene missstände, aktuelle themen, störfaktoren,

absurditäten, kontraste manifestieren.“

Ausstellungen der Künstlergruppe „WE ARE VISUAL“ (.WAV):

Materialstudie; Gängeviertel, Hamburg, 2011

Guten Tag; /A Word of Art, Cape Town, 2011

Altona Museum Bleibt; Altona Museum, Hamburg 2010

“The ugly castle” Kasseler Museumsnacht; Loyal, Kassel 2010

Reclaim Your City; Neurotitan, Berlin 2010

Weiter unten seht ihr einen kleinen Vorgeschmack der bisherigen Werke der Künstler. Reinschauen lohnt sich!

Anders als die anderen Künstler bleiben diese Jungs bei ihrer gewohnten Umgebung – nämlich draußen. Ihr Beitrag zu der Ausstellung um das Projekt „Orchester 3.0“ wird eine Installation auf dem Johannes-Brahms-Platz sein. Zu viel verraten wird hier nicht, falls ihr nun Lust bekommen habt sie Live zu erleben, kommt am 14.04.2012 um 19 Uhr auf den Johannes-Brahms-Platz vor der Laeiszhalle und schaut euch die Installation und einer einmaligen Performance des Künstlerkollektives an!

Euer UBMK-Team.

materialstudie / baum from .wav on Vimeo.

20357 from .wav on Vimeo.

Backstagereporter besuchen Albert-Schweitzer-Jugendorchester

Am 21. März trafen die Backstagereporter die Musiker des Albert-Schweitzer-Jugendorchesters, um mit Ihnen über Lampenfieber und Orchesteralltag zu sprechen. Dieser Film ist dabei rausgekommen!

Wir bedanken uns bei den Musikern und den Verantwortlichen des Orchesters dafür, dass wir bei Ihren Proben dabei sein und drehen konnten.

Kreatives Schreiben: Messiaen- Turangalîla Sinfonie 3. Satz

Turangalîla Symphonie [3. Satz]

(0 – 1:16)

Ein Spaziergang, mitten am helllichten Tag, doch irgendetwas scheint anders. Irgendetwas schwebt in der Luft, ein merkwürdiges Gefühl, dass sie langsam umarmt und innerlich durchdringt. Ein Gefühl von Unsicherheit, dass sie jedoch nicht in der Lage ist zu beschreiben. Wenn doch nur die äußeren Zustände ihr Empfinden wiederspiegeln könnten….

Doch um sie herum alles still. Der angenehme Frühlingswind weht leicht umher, die Bäume und Pflanzen gekleidet in den ersten Frühlingsknospen, die Sonne setzt sich am leicht bewölkten Himmel durch und auch die Vögel ringsumher zwitschernd, scheinen das merkwürdige Gefühl nicht teilen zu wollen. Doch ohne sich weitere Gedanken zu machen, geht sie weiter den schmalen Weg entlang bis sie sich schließlich auf einer kleinen hölzernen Bank, in der Nähe eines Baches, niederlässt und versucht das leicht beunruhigende Gefühl zu verdrängen.

(1:16 – 2:16)

Mit geschlossenen Augen sehnt sie sich nach Entspannung, als plötzlich Regen in Form von kleinen Tropfen leicht auf ihr Gesicht niederprasselt. Jedoch lässt sie sich von dem unübersehbar immer stärker schlechter werdenden Wetter nicht stören. Was jedoch als sanfte Brise anfängt, entwickelt sich rasch zu langen, dunklen Gewitterwolken, die allmählich über den Ort ziehen an dem sie sich befindet, ohne, dass sie dies selbst als irgendeine mögliche Gefahr ansieht. Schließlich nimmt das Gewitter seinen Lauf und sie kommt auf den Gedanken sich schnellstmöglich in eine sichere Position zu begeben. Ohne zu überlegen, reißt sie sich von der Bank und versucht einen Ort zu finden an dem sie dem düsteren Gewitter aus dem Weg gehen kann. Als sie jedoch verzweifelt merkt, dass ihr nur ein großer Baum als Unterschlupf geboten wird, verweilt sie dort.

(2:16 – 5:21)

Besorgt schaut sie in die dunklen Gewitterwolken und sieht wie die Blitze am Himmel peitschen, und der Wind kreischend immer stärker weht und einzelne Äste von den Bäumen reißt. Der Regen prasselt gewaltsam auf den Boden und von der, noch vorhin lachenden Sonne, ist weit und breit nichts mehr zu sehen. Plötzlich jedoch, vergisst sie für einen kurzen Moment, dass um sie herum waltende Gewitter und bemerkt in der Ferne eine Gestalt, die dem Anblick einer ganz in schwarz gekleideten Person ähnelt. Während sie für sich versucht, das Treiben der Gestalt deutlich zu machen, beobachtet sie mit erschrecken, dass ihr die Gestalt immer näher und näher kommt. Das gnadenlose Gefühl nimmt erneut seinen Lauf und nun scheint es tatsächlich in Form von Angst seine Arbeit auszuführen. Um ja nichts zu riskieren, beschließt sie rasch den Ort zu verlassen, der ihr schon von Anfang an als düster erscheint. Schnell und ohne zu zögern rennt sie ohne eine Ahnung zu haben wohin, bis ihr die Gestalt aus der Ferne nicht mehr folgen kann……