Die Turangalîla-Sinfonie von Olivier Messiaen

Die Turangalîla-Sinfonie besteht aus zehn Sätzen, welche, nach Auftrag des damaligen Leiters des „Boston Symphony Orchestra“ (Sergei Kussewizki), von Messiaen 1946 bis 1948 komponiert wurde.  Außerdem ist die Sinfonie ein Bestandteil einer Trilogie, in der es um „sinnliche Liebe und Liebestod“[1] geht. Die „Turangalîla-Sinfonie“ nimmt dabei den Mittelpunkt ein.

Der Name der Sinfonie lässt sich aus der Thematik erschließen. „Turanga“ bedeutet so viel wie die Zeit, die so schnell wie ein galoppierendes Pferd vergeht. Dies steht in Bezug mit dem Thema Liebe, da einem die Zeit der Liebe viel schneller vorkommt. Das Thema des „Liebestod“ spiegelt sich im zweiten Wort „lîla“ wieder, da dies als ein göttliches „Spiel“ von Leben und Tod zu bezeichnen ist.

Die Uraufführung fand 1949 in Boston statt. Das Werk ist der „Neuen Musik“[2] zuzuordnen, da die komplizierte Besetzung, die untypischen Instrumente und die ungewöhnliche Spieldauer von 80 Minuten zu derzeit unüblich für Konzertveranstaltungen war.

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